Italien mit exklusiven Reiseprogrammen für individuell Reisende, Familien und kleine Gruppen mit maßgeschneiderten Reiseerlebnissen.

Dauer: 5 Tage

ID: m24o62164

Wandern im Piemont am Fuße des Monviso

Der Giro del Monviso ist eine der schönsten Alpenwanderungen, die wir gemacht haben. Es gibt viele Varianten der Rundwanderung um den Mont Viso, oder wie er in Italien genannt wird, Monviso. Je nach Schwierigkeitsgrad und Wetterverhältnissen kann man die Tour in zwei bis acht Tagen gehen. Wir haben einen Rundweg ausgewählt, der auch für Familien mit Kindern geeignet ist.
Der Rundwanderweg in den piemontesischen Alpen Giro del Monviso erstreckt sich über 5 Tage. Wir teilen gerne unsere Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir bei dieser Wanderung in den Cottischen Alpen des Piemont gesammelt haben.

pro Person
selbst geführte Tour

Wanderung Giro del Monviso im Piemont in den Cottischen Alpen

Der Giro del Viso kann ein Teilstück der großen Alpenüberquerungen sein, die vom Wallis in der Schweiz bis zu den Seealpen in Ligurien führt. Bei herrlichen Ausblicken an frischer Luft kann man den Alltag hinter sich lassen und Energie tanken. Ein Teil der fünftägigen Wanderung geht durch das Piemont und ein Teil durch Frankreich. Die Wanderung erstreckt sich immer auf einer Höhe über 2000 Metern und sogar im Sommer kann noch Eis und Schnee liegen. Wir empfehlen daher als Zeitraum für die Wanderung von Mitte Juli bis Mitte September.

Die Rundtour rund um Monviso ist unser liebstes Wandererlebnis voller wunderbarer Erinnerungen. Sie werden ein paar Tage ohne TV, Internet und Telefon sein. Das mag sich zunächst etwas seltsam anfühlen, aber am 3. Tag werden Sie die Ruhe schätzen, die Sie umgibt. Im Notfall können Ihre Gastgeber in den Almhütten anrufen.

Wanderkarte des Giro del Monviso Tag für Tag

Klicken Sie auf die Karte, um die GPS-Karte in Google zu öffnen. Dort können Sie alles im Detail erkunden und die GPS-Track-Daten auf Ihr eigenes Gerät laden.

Beschreibung des Giro del Viso in 5 Tagen

  • Dauer: 5 Tage
  • Schwierigkeitsgrad: 2 von 5
  • Länge: 40 km
  • Ausgangshöhe: 1603 m (Castello di Pontechianale)
  • Höchster Punkt: 2938 m (Colle delle Traversette)

Giro del Viso Überblick

Tag 1 – Castello di Pontechianale (1603m) – Rifugio Vallanta (2450m)
Tag 2 – Rifugio Vallanta (2450m) – Refuge du Viso (Frankreich) (2460m)
Tag 3 – Refuge du Viso (2460m) – Berghotel Pian del Re (2020m)
Tag 4 – Berghotel Pian del Re (2020m) – Rifugio Quintino Sella (2640m)
Tag 5 – Rifugio Quintino Sella (2640m) – Castello (1603m)

Tag 1 – Castello di Pontechianale zum Rifugio Vallanta

Die Wanderung führt durch das Vallone di Vallanta bis zur Vallanta-Schutzhütte. Den Ausgangspunkt Castello erreicht man vom Valle Varaita aus über Sampèyre und Casteldelfino, wo es rechts nach Castello am Lago di Castello geht. Dort stellt man das Auto ab und die Wanderung kann beginnen.
Der Wanderweg beginnt im Ortsteil Castello beim Stausee in 1603m Höhe. Man durschreitet das schöne breite Vallanta-Tal und es geht erstmal gemütlich bergan bis in 1900 m Höhe zum Abzweig Passo di San Chiaffredo. Nach dem Überqueren des Baches Grangia del Rio geht es auf der anderen Seite weiter bergauf bis zur Quelle der Gesundheit (Gias d’Ajaut – fontana della salute) in 2036 m Höhe. Nun muss der Bach nochmals überquert werden. Nachdem man die Hochebene Pian Para in 2350 Metern erreicht hat geht der breite Weg weiter sanft bergauf zum Rifugio Vallanta (2450m). Zeit zum Ausruhen, Abendessen und Schlafen.

Gehzeit: 3.5 Stunden
Ausgangshöhe: 1603 m
Endhöhe: 2450 m
Höhendifferenz: ca. 800 m

Tag 2 – Rifugio Vallanta zum Refuge du Viso (F)

Vom Rifugio Vallanta geht es bergauf über den Vallanta Pass (2811m) und anschließend bergab zum Rifugio Mont Viso auf französischer Seite. Einige Abschnitte des Vallanta-Passes sind ganzjährig schneebedeckt, aber dennoch leicht begehbar. Rechter Hand ist im Osten immer der Monviso zu sehen. Die Monte du Viso Hütte ist relativ klein, sowohl hinsichtlich Schlaf- als auch Sitzmöglichkeiten in der Gaststube.

Gehzeit: 3 Stunden
Ausgangshöhe: 2450 m
Endhöhe: 2460 m
Höhendifferenz: ca. 400 m

Tag 3 – Refuge du Viso (F) zum Mountain Inn Pian del Re (I)

Das erste Stück des Weges geht bergauf bis zu den Colle delle Traversette (2950m). Der Abschnitt ist etwas schwierig und sollte nur bei trockenem Wetter genommen werden. Alternativ kann man den Alpentunnel Buco del Viso (Galleria delle Traversette) nehmen und spart so den letzten Abschnitt über Colle delle Traversette. Nach dem Abstieg über die Traversette stößt man auf den Sentiero del Postino. Dieser führt zur Giacoletti-Hütte und ist relativ schwierig zu begehen. Wir nehmen den Weg zum Pian del Re, der weiter bergab geht und auf der Hochebene endet.

Gehzeit: 3.5 Stunden
Ausgangshöhe: 2460 m
Endhöhe: 2020 m
Höhendifferenz: ca. 500 m

Tag 4 – Berghotel Pian del Re zum Rifugio Quintino Sella

An der Quelle des Po führt der Weg zum Lago Fiorenza (2113m). Am See vorbei geht es weiter nach oben, vorbei am Lago Chiaretto über die Colle del Viso (2650m) und den Lago Grande di Viso erreicht man Rifugio Quintino Sella (2640m).

Gehzeit: 3 Stunden
Ausgangshöhe: 2020 m
Endhöhe: 2640 m
Höhendifferenz: 620 m

Tag 5 – Rifugio Quintino Sella zurück nach Castello

Über den Gallarino Pass (2727 m) und den anschließenden Passo di S. Chiaffredo (2764m) geht es dann bergab in das Vallone di Vallanta, vorbei an Bergseen bis hinab nach Castello, wo das Auto steht oder Ihr Fahrer wartet

Gehzeit: 6 Stunden
Ausgangshöhe: 2640 m
Endhöhe: 1603 m
Höhendifferenz: 1040 m

Castello di Pontechianale 1603 m

Pontechianale liegt im Valle Varaita, an der Grenze zu Frankreich. Der kleine Ort mit seinen weniger als 200 Einwohnern liegt umgeben von über 2000 Meter hohen Bergen. Im Varaita Tal wird noch die okzitanische Kultur und Sprache gepflegt. Im Ortsteil Castello oberhalb von Pontechianale wurde 1942 ein Staudamm gebaut. Der daraus gebildete Stausee Lago Pontechianale liegt sehr idyllisch und ist Ziel von Erholungssuchenden. In Castello di Pontechianale leben nicht einmal 20 Einwohner.

Rifugio Vallanta 2450 m

Die moderne Schutzhütte Rifugio Vallanta wurde 1988 an der Westseite des Monviso gebaut. Sie ist von Mitte Juni bis Mitte September geöffnet. Die Kapazität sind 25 Schlafplätze und 75 Plätze in der Gaststube.

Refuge du Viso (F) 2460m

Die Schutzhütte verfügt über 23 Betten in Schlafsälen. Sie müssen Schlafsäcke mitbringen. In den Schlafsälen gibt es keinen Strom. Das Warmwasser für die beiden Duschen wird über Sonnenkollektoren gewonnen. Es hängt also von der Dauer der Sonneneinstrahlung ab, wie viel heißes Wasser zur Verfügung steht.

Berghotel und Rifugio Pian del Re 2020 m

Das Berghotel Pian del Re ist ein komfortabler Berggasthof. Es liegt an der Quelle des Flusses Po im Piemont. In der Nähe des Berghotels befindet sich die Inschrift „Qui nasce il Po“ auf einem Stein. Hier ist die offizielle Quelle des Po.

Rifugio Quintino Sella 2640 m

Die Almhütte Rifugio Quintino Sella wurde 1904 erbaut. Es ist eine der historischen Alpenhütten im Piemont und wurde dem Alpinisten Quintino Sella gewidmet. Am 12. August 1863 führte Quintino Sella die erste italienische Seilschaft auf den Monviso. Im selben Jahr förderte er die Gründung des italienischen Alpenvereins. Der CAI, Club Alpino Italiano, wurde am 23. Oktober 1863 in Turin offiziell gegründet. Quintino Sella war eines der Gründungsmitglieder des CAI.

Rifugio Alpetto 2261 m

Das Rifugio Alpetto wurde erst 1998 gebaut. Bis 1990 wurde die erste Almhütte Ricovero dell’Alpetto genutzt. Es war eine der ersten Schutzhütten überhaupt in den Alpen. Die Almhütte Rifugio Alpetto in der Nähe des Gletschersees Alpetto verfügt über 30 Betten in 5 Zimmern sowie 8 Notbetten und Duschen auf jeder Etage.

Ausgewählte Unterkünfte

Allein wandern in den Alpen

Lassen Sie sich von unserer Beschreibung dieser Wanderung inspirieren. Hochgebirge können gefährlich sein und man kann sich verlaufen oder vom Wetter überrascht werden. Außerdem kann unsere Beschreibung kleine Fehler aufweisen, unvollständig oder veraltet sein.

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