Im römisch besetzten Gallien hat die Druidenpriesterin Norma heimlich ihre Keuschheitsgelübde gebrochen und zwei Kinder mit dem römischen Statthalter Pollione gezeugt. Ihre Welt bricht zusammen, als sie erfährt, dass Pollione sie für die junge Novizin Adalgisa verlassen hat. Rasend vor Eifersucht erwägt Norma, ihre Kinder zu töten, wird jedoch von Mutterliebe aufgehalten. Adalgisa erfährt von dem Betrug, entsagt Pollione und bittet ihn vergeblich, zu Norma zurückzukehren. Als Pollione versucht, Adalgisa aus dem Tempel zu entführen, ruft Norma die Gallier zum Krieg auf. Pollione wird gefasst. Norma stellt ihn vor die Wahl: Entsagung oder Tod. Als er sich weigert, gesteht sie vor dem Volk ihre eigene Schuld. Von ihrer Größe tief bewegt, entbrennt Pollione erneut in Liebe und besteigt mit ihr den Scheiterhaufen.