Dauer: 3 Tage

Anker: Venedig

ID: m24o250090



Oper: Simon Boccanegra

von Giuseppe Verdi
Teatro la Fenice 2026-01-23 ... 2026-02-14

Eine Oper in der winterlichen Lagune

Venedig im Winter ist ein Erlebnis von stiller Magie. Wenn der Nebel über die Kanäle zieht und die Gassen sich leeren, entfaltet die Stadt eine melancholische Schönheit, die im Kontrast zum sommerlichen Trubel steht. Genau in diese Atmosphäre bettet das Teatro La Fenice vom 23. Januar bis zum 14. Februar 2026 eine der düstersten und fesselndsten Opern Giuseppe Verdis: „Simon Boccanegra“. Dieses Meisterwerk, ein politischer Thriller über Macht, verlorene Liebe und die schmerzhafte Suche nach Versöhnung, spiegelt die ernste und nachdenkliche Stimmung der winterlichen Lagunenstadt perfekt wider.
Die Aufführungsserie bietet eine einzigartige Gelegenheit, zwei Facetten Venedigs zu erleben. Die früheren Termine finden in der ruhigen, fast meditativen Zeit statt, ideal, um sich ganz auf die dramatische Tiefe der Oper einzulassen. Doch gegen Ende der Spielzeit, vom 7. bis 17. Februar, erwacht die Stadt zum weltberühmten Karneval. Die Stille weicht einer Explosion aus Farben, Masken und Festlichkeiten. Ein Besuch der Oper in diesen Tagen verbindet Hochkultur mit einem der extravagantesten Feste der Welt.
Planen Sie Ihre Reise weise: Während der Karnevalszeit erreichen die Hotelpreise ihren winterlichen Höhepunkt. Doch die Erfahrung, nach einer aufwühlenden Aufführung von „Simon Boccanegra“ in das bunte Treiben des Karnevals einzutauchen, ist unvergleichlich und macht den Besuch zu einer unvergesslichen Reise für alle Sinne.

Venedig, die Stadt auf Wasser gebaut. Gesegnet mit einem historischen Opernhaus, dem Teatro La Fenice, dem berühmtesten und bekanntesten Wahrzeichen in der Geschichte des italienischen Theaters. Es wurde bereits dreimal durch Feuer vernichtet. Daher der Name La Fenice, der Phönix, der Vogel, der aus der Asche aufsteigt.
Venedig ist ein einzigartiger Ort in der Welt. Es ist so anders und schön, dass es schwer zu erfassen ist, es sei denn, Sie waren da und haben es gespürt. Erstbesucher sind am besten beraten, gut vorbereitet und geführt anzukommen.

Ein Netz aus Macht, Liebe und Verrat

„Simon Boccanegra“ spielt im Genua des 14. Jahrhunderts, einer Stadt, die von den erbitterten Machtkämpfen zwischen den Plebejern und den Patriziern zerrissen ist. Die Oper mit einem Libretto von Francesco Maria Piave basiert auf einem Theaterstück von Antonio García Gutiérrez.

Prolog:

Der Plebejer Simon Boccanegra, ein ehemaliger Korsar, wird zum Dogen von Genua gewählt. Er trauert um seine Geliebte Maria, die Tochter des Patriziers Jacopo Fiesco, die von ihrem Vater eingesperrt wurde und gestorben ist. Ihre gemeinsame Tochter ist vor Jahren spurlos verschwunden. Fiesco, voller Hass auf Boccanegra, den er für den Tod seiner Tochter verantwortlich macht, schwört Rache.

25 Jahre später:

Boccanegra ist ein mächtiger, aber einsamer Herrscher. Er ahnt nicht, dass seine verschollene Tochter unter dem Namen Amelia Grimaldi in der Nähe lebt. Sie liebt den jungen Patrizier Gabriele Adorno, der sich einer Verschwörung gegen den Dogen angeschlossen hat. In einer der bewegendsten Szenen der Operngeschichte erkennt Boccanegra in Amelia seine Tochter wieder.
Die Handlung verdichtet sich, als der intrigante Paolo Albiani, der selbst nach Amelia und der Macht strebt, einen Giftanschlag auf Boccanegra plant. Adorno, fälschlicherweise davon überzeugt, dass Boccanegra sein Rivale ist, will ihn ebenfalls töten. Amelia kann die Katastrophe verhindern und die wahren Zusammenhänge aufklären. Im finalen Akt, während die Hochzeit von Amelia und Adorno gefeiert wird, wirkt das tödliche Gift. Sterbend versöhnt sich Boccanegra mit seinem alten Feind Fiesco, dem er seine wiedergefundene Enkelin anvertraut, und ernennt Gabriele Adorno zu seinem Nachfolger. Die Oper endet mit dem tragischen Tod eines Mannes, der zwischen persönlichem Glück und der Last der Staatsmacht zerrieben wurde.

Oper in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave (erste Fassung) und Arrigo Boito (zweite Fassung), basierend auf Antonio García Gutiérrez‘ Simón Bocanegra (1843)
Uraufführung: 12. März 1857 im Teatro La Fenice (erste Fassung)
24. März 1881 (zweite Fassung) im Teatro alla Scala, Mailand

Die Künstler

Dirigent • Renato Palumbo
Regie • Luca Micheletti

Orchester und Chor: Orchester und Chor des Teatro La Fenice
Chorleiter: Alfonso Caiani
Produktion: Neuproduktion der Fondazione Teatro La Fenice
Mit Übertiteln in Italienisch und Englisch

Besetzung

Simon Boccanegra • Luca Salsi / Simone Piazzola
Gabriele Adorno • Francesco Meli
Jacopo Fiesco:• Alex Esposito
Amelia Grimaldi:• Francesca Dotto

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Aufführungstermine Simon Boccanegra, Venedig

2026-01-23 ... 2026-02-14

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