An dieser Stelle werden nur wenige der sehenswerten Orte genannt, die man in Kalabrien besuchen sollte.
Pizzo
Der kleine Fischerort Pizzo liegt malerisch auf einer Klippe. In der Piazza befindet sich die Gelateria, in der das Tartufo-Eis kreiert wurde.
Sehenswert ist auch das Castello Murat, in dem der König von Neapel, ein Schwager Napoleos, 1815 während seiner Gefangenschaft erschossen wurde und damit die Herrschaft der Franzosen über Süditalien beendet wurde.
Piedigrotta
Unterhalb von Pizzo, nur ein paar Kilometer nördlich befindet sich am Meerufer die historische Kirche Piedigrotta. Sie wurde auf Meereshöhe in den Tuffstein hineingehauen.
Die Legende besagt, dass ein Segelschiff im Sturn in Seenot geriet. Die Matrosen beschworen in ihrer Not die Heilige Maria von Piedigrotta, deren Bild sich in der Kommandokabine befand.
Sie versprachen, im Überlebensfall eine Kapelle an der Stelle zu errichten, an der sie das Festland erreichen würden. Das Schiff schlug gegen die Felsen und zerbrach. Das Gemälde der Madonna wurde gerettet und unversehrt am Strand gefunden.
Die Seeleute hielten ihr Versprechen und gruben eine Höhle in den Felsen, wo sie das Gemälde aufstellten.
Die einheimischen Fischer bauten in der Höhle einen kleinen Altar bauten und einen Glockenturm, der die Glocke des zerstörten Schiffes aus dem Jahr 1632 enthielt.
Vibo Valentia
Die Provinzhauptstadt Vibo Valentia liegt im Landesinneren. Im archäologischen Park finden sich Mosaiken und Reste der griechischen Stadtmauer.
Sehenswert ist auch das Castel von Vibo Valentia, das als Museum ausgebaut ist. Es steht dort, wo sich wahrscheinlich die Akropolis von Hipponion befand. Das Castel wurde 1289 von Karl von Anjou vergrößert und von den Aragonesern und Pignatellis als Wohnsitz umgebaut.
Scilla
Scilla ist ein kleines malerisches Fischerdorf an der Meerenge von Messina. Der steil aufsteigende farbenfreudige Ort lebt vom Fischfang und Tourismus. Die Häuser sind praktisch bis ins Meer hinein gebaut und werden bei Wellengang umspült.
Einer antiken Legende zufolge soll hier das Meeresungeheuer Skylla gehaust haben, das aus der griechischen Mythologie von Homers Odyssee bekannt ist. Im gegenüberliegenden sizilischen Messina hauste das andere Ungeheuer Charybdis.
Capo Vaticano
Capo Vaticano ist ein Felsvorsprung, von dem aus sich bei guter Sicht ein weiter Blick zu den Äolischen Inseln (Stromboli, Vulcano, Lipari, Salina, Filicudi, Alicudi und Panarea) sowie bis zur Straße von Messina (Stretto di Messina) eröffnet.
Nationalpark Aspromonte
Der Nationalpark Aspromonte rund um das gleichnamige Bergmassiv umfasst enge Täler umgeben von steilen Felsen, in denen noch Wildtiere wie Wölfe, Wildkatzen und Adler zu Hause sind. Für Wanderungen sollte man sich unbedingt einen ortkundigen Führer nehmen. Für Wanderungen sollte man sich unbedingt einen ortkundigen Führer nehmen.